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Unsere Ziele: Sensibilisieren, aufklären, Prävention, Hilfemaßnahmen und Ratgeber

Opfer CybermobbingDie Erfahrungen zeigen, dass häufig die dramatischen und traumatisierenden Auswirkungen von Cybermobbing immer noch unterschätzt werden. Tränen, die im Netz geweint werden, sieht man nicht!

Eines unserer Ziele ist es, die Gesellschaft zum Thema Cybermobbing aufzuklären und zu sensibilisieren.

Durch diverse Studien zum Thema Nutzung des Internets und Gewalt im Netz, wollen wir den Umfang des Problems auf deutscher und europäischer Ebene transparent machen. Darauf aufbauend wollen wir neuartige Präventionsansätze entwickeln und Ratgeber für die Politik sein.


Aktuell beraten wir neben Bildungsinstitutionen und Medienorganisationen in Deutschland auch unter anderem Institutionen und Organisationen in Österreich und der Schweiz. Im Rahmen eines ERASMUS Projekts arbeiten wir mit fünf europäischen Ländern zusammen, um weitere Präventionsmaßnahmen zur Unterstützung von Lehrenden zu entwickeln.

Was wir wollen:

  • Wir wollen Antworten auf drängende Fragen zum Thema Cybermobbing erhalten.
  • Wir wollen die Öffentlichkeit für das Internet als Tatort sensibilisieren und aufklären.
  • Wir wollen Handlungsempfehlungen, Lösungsstrategien, Präventions- und Hilfemaßnahmen entwickeln und umsetzen.
  • Wir wollen eine nachhaltige Eindämmung des Problems Cybermobbing bewirken.

Umsetzen möchten wir diese Ziele auf Basis von einer der umfassendsten wissenschaftlichen Studien in Deutschland:

"Cyberlife - Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr, Bestandsaufnahme und Gegenmaßnahmen"

Diese Studie hat das Bündnis gegen Cybermobbing  in den Jahren 2013 und 2017 mit Lehrern, Schülern und Eltern durchgeführt. Über 10.000 Personen haben an diesen Studien  teilgenommen. Dieses soziale Dreieck, bestehend aus Lehrern, Schülern und Eltern, ist ein wesentlicher Schlüssel für eine erfolgreiche und nachhaltige Präventionsarbeit.

Mit der Einbindung von Experten, Erziehern, Eltern, Lehrern und Jugendlichen evaluiert diese Studie, in verschiedenen Schritten, das Verhalten aller Beteiligten.

Welche Bedeutung hat das Netzleben und welche unangenehmen, aber auch positiven Einflüsse kann das auf die Sozialisation der Kinder und Jugendlichen haben?

Anhand der Cyberlife-Studie möchten wir aufklären und Handlungsempfehlungen sowie Präventionsansätze für die Bereiche Medienerziehung, Mediensozialisation und Gewaltprävention ableiten, wobei das schulische Umfeld, das Elternverhalten und auch die politischen Rahmenbedingungen im Fokus stehen.

„Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen“

Diese Studie hat das Bündnis gegen Cybermobbing in den Jahren 2014 und 2018 bei Erwachsenen (18 bis 65 Jahre) in Deutschland  durchgeführt. Über 6000 Personen haben an diesen Studien  teilgenommen. Auch im Umfeld von Beruf, Ausbildung, Freizeit oder Freundeskreis hat sich das soziale Verhalten der Menschen verändert.

Die Zahlen sind alarmierend und zeigen den Werteverfall in unserer Gesellschaft, aber auch teilweise die Hilflosigkeit der Opfer.

Die sozialen Netzwerke, gepaart mit der augenscheinlichen Anonymität im Netz, haben einen Raum geschaffen, in dem sich Cybermobbing ausgebreitet hat. Die Folgen für Unternehmen und die Gesellschaft sind umfassend.

Das Bündnis gegen Cybermobbing steht auch diesen Menschen als Ansprechpartner und Ratgeber bei.