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Bündnis gegen Cybermobbing e.V.

Gefangen im Netz! Wir tun etwas dagegen.

Das Internet hat unser Zusammenleben in den letzten Jahren revolutioniert. Zunächst war es als Datenautobahn gedacht, aber mittlerweile ist es zu einer Plattform geworden, in der unter anderem auch viele Gefahren lauern. Im Netz wird gelebt, geliebt, gearbeitet, gelernt, informiert, Freundschaften geschlossen, Werte vermittelt und vieles mehr. Die Faszination ergreift Menschen aller Gesellschaftschichten und Altersgruppen. Aber insbesondere Jugendliche verbringen heute einen immer größeren Teil ihrer Zeit online.

 

Das Internet ist für viele Menschen zum Lebensraum geworden. Reale Welten verbinden sich mit der Virtualität. Viele Jugendliche, aber auch Erwachse können heutzutage Gefangene im Netz werden. Oftmals spielen sich viele ihrer Lebensinhalte im Netz ab und werden davon bestimmt. Auf dieser Grundlage hat sich das Mobbing von der Straße, dem Arbeitsplatz oder der Schule auch ins Internet verlagert und das Phänomen Cybermobbing ist entstanden.

Aber dieses Phänomen entwickelt sich immer mehr zu einem weitreichenden Problem in unserer Gesellschaft. Das Bündnis gegen Cybermobbing hat sich zur Aufgabe gemacht dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Unterstützt vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Hintergrund

Das Internet ist ein Medium des täglichen Gebrauchs geworden. Aber wie gehen wir damit um? Gemeint ist nicht, wie bediene ich ein Tablet, ein Smartphone, eine Software oder eine App. Sondern, wichtiger ist es, die Auswirkungen unserer Handlungen im Netz zu verstehen.

Wir müssen in Zukunft viel stärker unser Verhalten im Netz in den Fokus der Mediennutzung nehmen und dürfen die negativen Auswirkungen nicht unterschätzen, die auch unser gesellschaftliches Leben verändern.

Medienkompetenz ist das Zauberwort der Zeit, es kann ein Schlüssel für einen werteorientierten Umgang im Netz sein. Nur wie können wir eine geeignete Medienkompetenz erlernen? Wer sind die Ansprechpartner dafür?

Ziele

Das Bündnis gegen Cybermobbing hat sich zur Aufgabe gemacht Jugendliche, aber auch Erwachsene im Umgang und der Nutzung von sozialen Netzwerken zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, wenn sie Gefangene im Netz geworden sind.

Durch die Einbindung von Experten, Eltern, Lehrern und Jugendlichen, klären wir gezielt über die Einflüsse des Netzlebens auf. Vor allem auch darüber wie man sich vor Cybermobbing schützen kann oder was man dagegen unternehmen  kann.

Vorgehen

Das Bündnis geht gezielt an Schulen, um Kinder und Jugendliche über die Gefahren im Netz aufzuklären, da diese besonders gefährdet sind, Opfer von Missbrauch und Mobbing im Internet zu werden. Eine Sensibilisierung und Informationen über die Nutzung von sozialen Plattformen sollen helfen, eine Werteorientierung zu erlernen, um ein positives Verhalten im Netz zu fördern und Mobbing bzw. Cybermobbing vorzubeugen.

Es sollen z.B. folgende Fragen geklärt werden: Wann macht man sich strafbar? Wie geht man gegen Beleidigung, Verleumdung oder Verbreitung von Fotos und Videoaufnahmen vor? Was löst Cybermobbing bei den Opfern aus?

Unser Programm „Wir alle gegen Cybermobbing“ hat sich an Schulen in den letzten Jahren besonders bewährt. Hier arbeiten geschulte Pädagogen mit Lehrern, Schülern und Eltern zusammen, um präventiv dem Problem Cybermobbing entgegenzuwirken.

Wir danken unseren Sponsoren und Unterstützern